Mein Waldkindergartenwagen- die Renaissance des Bauwagens

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Carlson 310 Wichtelwagen von Finkota
Carlson 310 Wichtelwagen von Finkota

Seit einigen Jahren ist kaum ein Thema in der kindlichen Früherziehung so aktuell wie Natur und Nachhaltigkeit. Die Zahl der neugegründeten Wald- und Naturkindergärten nimmt seither stetig zu. Im Spannungsumfeld zwischen Politik, Naturschutz und Klimawandel unterstützen moderne, umweltbewußte Eltern diesen Trend durch gezielte Nachfrage nach KiTa-Plätzen in naturnaher Umgebung, damit ihre Kinder wieder den sachgerechten Umgang mit unserer wichtigsten Ressource kennen und schätzen lernen.
Bis in die frühen 80er Jahre war das eigentlich eine Selbstverständlichkeit; zumindest im ländlichen Raum. Zunehmende Urbanisierung und wachsender Alltagsstress trugen aber in den darauffolgenden Jahrzehnten maßgeblich dazu bei, den Dialog zwischen Kind und Natur zugunsten wirtschaftlicher „Notwendigkeiten“ fast in Vergessenheit geraten zu lassen.

Als Folge davon wurde dann die Begegnung mit Kuh, Schaf und Wiese ins TV verlegt, wo „Erklärbären“ Kindern in termingerechten 10-Minuten-Abhandlungen vor dem Bildschirm die besagten Selbstverständlichkeiten nahe brachten, die noch wenige Jahre zuvor direkt vor der eigenen Haustür stattfanden.

Sicherlich ist vielen ein Peter Lustig aus der „Pusteblume“ in diesem Zusammenhang noch ein geläufiger Begriff. Nicht zuletzt durch ein derartiges Format hielt auch der legendäre „Bauwagen“ Einzug in Kindergärten, die bereits damals die Entwicklung erkannten und versuchten, ihr kleines Klientel direkt mit der Natur in Kontakt zu bringen.
In diesem Sinne hat der „Bauwagen“ als Unterkunft in Wald und Flur hervorragende Pionierdienste geleistet. Ausgediente Wagen vom benachbarten Bauunternehmen konnten meist günstig oder sogar kostenfrei übernommen werden. Somit entstanden einfache Notunterkünfte als Schutz vor Wind und Wetter. Vielen Dank dafür, lieber „Bauwagen“.

Mittlerweile haben sich Pädagogik, Erziehungsansätze und auch Kind- und Umweltbewußtsein deutlich weiter entwickelt. Wald- und Naturkindergärten fristen längst kein exotische Nischendasein mehr. Vielmehr habe sie in den letzten Jahren eine Lobby der Selbstverständlichkeit entwickelt und treffen seither auf mehr als nur einfache Akzeptanz.
In diesem Sinne mußte man auch erkennen, daß man täglich mit Kindern und nicht mit Handwerkern arbeitet. Folglich benötigt man auch keinen „Bauwagen“ mehr, sondern vielmehr einen legitimen, speziell auf kindliche Bedürfnisse abgestimmten Nachfolger. Somit war der Weg frei für den „Waldkindergartenwagen“.

Kindgerecht soll er sein, damit die kleinen Hauptdarsteller optimal mit ihm zurecht kommen, alles vernünftig bedienen können.
Nachhaltig und aus natürlichen Materialien soll er sein. Schließlich steht der Wagen für alles, was im pädagogischen Rahmen dort tagtäglich vermittelt werden soll.
Robust muß er sein, denn er wird ständig aufs Neue von den härtesten Produkttestern auf die Probe gestellt. Und da er ja auch eine gewisse Investition bedeutet, soll er auch viele Jahre halten. Mobil sollte er sein, da man vielleicht im Laufe der Zeit mal den Standort wechseln möchte oder muß. Manche Pachtverträge für Stellplätze sind zeitlich befristet.
Flexibel muß der Wagen sein, denn er soll auf engstem Raum möglichst vielen Tätigkeiten Platz bieten: basteln, essen, toben, relaxen, lernen, zuhören, sich aufwärmen, kuscheln uvm.
Individuell sollte der Wagen sein, damit jeder Kindergarten einen Wagen bekommt, der genau auf seinen täglichen Betrieb abgestimmt ist und allen Herausforderungen gerecht werden kann. Die Palette der Wünsche ist so Vielfältig wie die Menschen, die dahinter stehen.

Was muß ich denn bei der Anschaffung eines Waldkindergartenwagens beachten?

Die Antwort auf diese Frage ist eigentlich ganz einfach: Sie müssen nur darauf achten, daß der Wagen am Ende passt.

Damit das Ergebnis später auch dieser simplen Antwort gerecht wird, stehen Ihnen, neben Ihrem eigenen gesunden Menschenverstand, im Idealfall fachkundige Berater und Ingenieure bei der Planung und Umsetzung zur Seite.

Wichtige Parameter, die zunächst zu klären sind:
- wieviele Personen (Kinder + Erzieher) sollen sich im Maximum gleichzeitig im Wagen aufhalten?
- was soll in dem Wagen alles stattfinden und welche Einbauten benötige ich dafür (Bad/WC, Küche, Garderobe, Hochebene, Sitzgelegenheiten mit Bänken und Tischen, Staumöglichkeiten etc.)?

Aus dieser Fragestellung ergibt sich zunächst die ideale Größe des Wagens. Kindergartengruppen variieren in ihrer Stärke bisweilen zwischen 10 und 25 Kindern. Ein alter, „geerbter“ Bauwagen kann auf die Antworten auf diese Fragen nicht reagieren. Ein neuer Waldkindergartenwagen kann das.

Weitere wichtige Parameter sind das Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein von Anschlüßen für Strom und Zu- und Abwasser, sprich Kanalisation. Die fix und fertige Ausstattung eines modernen Waldkindergartenwagens beinhaltet unter Anderem auch eine komplette Stromversorgung und eine Anschlußmöglichkeit an vorhandene Installationen. Es ist lediglich zu klären, ob die Gegebenheiten vor Ort dies unterstützen oder nicht.
Häufig steht der Wagen später an einem Ort in der Natur, wo solche Anschlußmöglichkeiten nicht gegeben sind. Anders als bei Wagen, die nahe einem Haupthaus oder in der Nähe eines anderen Versorgungsgebäudes stehen (betrifft ca. 50% aller Fälle), werden entsprechende Ersatzmöglichkeiten für Wagen an solchen Standorten geschaffen.
Sowohl für Elektrizität als auch für die Wasserversorgung gibt es praktikable Lösungen, so daß auch dort der Wagen beleuchtet und beheizt werden kann. Auch der Betrieb von Toiletten und Waschbecken ist problemlos möglich.

Wie sieht es aus mit der Nachhaltigkeit eines solchen Waldkindergartenwagens?

Da es sich bei Wald- und Naturkindergärten um Organisationen handelt, die Kindern den sachgerechten Umgang und ein Leben mit und in der Natur vermitteln sollen, können sich die entsprechenden Unterkünfte natürlich nicht kontraproduktiv zeigen.
Ein Waldkindergartenwagen sollte daher ausschließlich aus FSC-zertifizierten* Materialien hergestellt sein, deren Nachhaltigkeit nachgewiesen ist.
(* FSC = Forest Stewardship Council® - Die Organisation beschäftigt sich mit der Förderung einer umweltfreundlichen, sozialförderlichen und ökonomisch tragfähigen Bewirtschaftung von Wäldern.
Siehe auch: www.fsc-deutschland.de)

Trotzdem läßt auch die FSC-Zertifizierung noch Spielraum für die individuelle Wahl verschiedener Materialien, aus denen der Wagen gebaut werden kann. Dies betrifft die Wahl der Dämmmaterialien und natürlich auch des Holzes.

Darf ich meinen neuen Waldkindergartenwagen einfach an meinem Standort aufstellen?

Ja. Oder auch nein.
In Deutschland gibt es 16 Bundesländer mit 16 unterschiedlichen Landesbauordnungen. Die Bestimmungen über Voraussetzungen zur Aufstellung einer Unterkunft, mobil oder nicht, sind bisweilen sogar auf kommunaler Ebene unterschiedlich (und oftmals überhaupt nicht geklärt).
Viele Genehmigungsbehörden, wie z.B. Bauämter, werden zum Teil erstmalig mit einer solchen Anfrage konfrontiert. In vielen Fällen versucht der oder die zuständige SachbearbeiterIn dann, das Problem auf einem Standardformular für den konstruktiven Hochbau abzubilden, was per se schon gar nicht funktionieren kann. Während in der einen Region Fragen nach Statik und Wärmeschutzberechnungen auftauchen, wird anderenorts völlig formlos eine Aufstellgenehmigung erteilt oder auch nur mitgeteilt, dass die Aufstellung genehmigungsfrei sei.

Auch hinsichtlich der Einhaltung von DIN und Unfallpräventionsvorschriften der GUV gibt es in den Bestimmungen keine bundesweite Regelung. Daher wird Ihr Fachberater für Waldkindergartenwagen Ihnen auch immer nur nahelegen können, sich direkt bei den zuständigen Stellen vor Ort nach den geltenden Bestimmungen zu erkundigen.
Ein kundenfreundlicher Lieferant wird Sie aber nach Kräften bei der Beschaffung notwendiger Informationen zum Wagen, den verbauten Materialien und selbstverständlich mit entsprechenden fachlich korrekten Zeichnungen unterstützen.
In einigen Fällen ist es auch sinnvoll oder gar erforderlich, ein Architekturbüro hinzuzuziehen, welches die Genehmigungsformalien für Sie abwickelt und ggf. weitere Berechnungen erstellt.

Wie lange dauert es bis ich meinen Waldkindergartenwagen in Betrieb nehmen kann?

Hersteller und Lieferanten von Waldkindergartenwagen arbeiten unabhängig von Genehmigungen und finanzierenden Stellen. Über die Dauer eines solchen Finanzierungs- und Genehmigungsprozesses kann daher natürlich keine Aussage getroffen werden.
Der Entwicklungsprozess eines individuellen Waldkindergartenwagens hängt ebenso letztlch von der Entscheidungsfreudigkeit des Auftraggebers ab. Im Idealfall läuft ein solches Prozedere wie folgt ab:
1. im Rahmen der ersten Kontaktaufnahme findet eine ausführliche Erstberatung statt. Diese beinhaltet u.A. die Beantwortung aller bereits in diesem Text eingangs erwähnten Fragen.
Daraus resultiert in der Regel die richtige Wahl der Wagengröße.
2. es wird ein Entwurf des Grundrisses und eventuell die ein oder andere Beispielansicht erstellt.
3. der oder die Planungsbeauftragten des Kindergartens diskutieren den Entwurf und modifizieren ihn im Dialog mit dem Entwickler solange, bis eine einhundertprozentige Lösung gefunden wird.
4. anhand der Planung wird ein Angebot erstellt
5. wird das Angebot angenommen und eine Bestellung ausgelöst, wird zeitgleich ein Liefertermin vereinbart
6. zum Liefertermin wird der Waldkindergartenwagen per LKW angeliefert. Der Kunde organisiert die Abladung und den eventuellen Weitertransport zum endgültigen Standort. In der Regel ist hierfür ein Traktor erforderlich. Die Waldkindergartenwagen haben normalerweise keine Strassenverkehrszulassung und können daher mit max. 6km/h zum finalen Standort transportiert werden.
7. am Standort müssen eventuell noch einige Teile (z.B. seitliche Terassen, überstehende Aussenbeleuchtung, Rucksackgarderobe etc.) vom Kunden selbst montiert werden. Der Wagen sollte auf Stützen aufgestellt werden, um die Räder zu entlasten und ein Schwanken bei Benutzung zu vermeiden. Je nach Untergrund, weich oder fest, sind einfache Stützen ausreichend oder muß eventuell ein Punktfundament geschaffen werden.
Bei entsprechender Bestellung müssen dann noch Wasser und Strom angeschlossen werden.

Zusamenfassend kann man auf die Frage antworten:
- die Dauer bis zur Genehmigung und Finanzierung liegt in den Händen der zuständigen Stellen
- die Planungsphase kann parallel dazu stattfinden und deren Dauer hängt vom Kunden und vom Planer ab. Hier sind Planungsphasen von 1 Woche bishin zu einem halben Jahr möglich. Die Wahrheit liegt in der Praxis, wie so oft, in der Mitte bei ca. 3 bis 6 Wochen.
- die Bauzeit ab Auftragseingang variiert dann von Hersteller zu Hersteller zum Teil gewaltig. Von 9 bis 12 Monaten ist gelegentlich die Rede. Oft ist dies mit mangelnden Kapazitäten oder einer hohen Auslastung begründet. Eine seriöse und kundenfreundliche Planung sollte aber eine Bauzeit von ca. 12 Wochen nicht wesentlich überschreiten.
Die reine Bauzeit eines Waldkindergartenwagens beträgt ca. 5 bis 7 Wochen. Natürlich muß der Auftrag in Einklang mit der gesamten Auftragslage des Herstellers gebracht werden.

Es gibt aber auch noch einen weiteren, ganz anderen Ansatz:
Lieferzeiten für Lagerware liegen in der Regel bei max. 1 Woche. Lagerware bei Waldkindergartenwagen? Die sind doch alle individuell?
Ja, das ist richtig und die Fragen sind berechtigt.
Erfahrene Hersteller und Lieferanten von Waldkindergartenwagen sind aufgrund langjähriger Praxis in der Lage, marktgerechte, sehr gut funktionierende Wagen vorzuproduzieren. Diese werden natürlich niemals den 100% der angestrebten Wunschliste entsprechen. Jedoch enthalten sie im Idealfall viele der beliebtesten Ausstattungsoptionen, so daß ein möglichst hoher Näherungswert an das Optimum wahrscheinlich ist.
Kann man sich also mit dem Gedanken anfreunden, auch mit 95 - 98% seiner virtuellen Wunschliste bestens zurecht zu kommen, können Wagen aus der Lagerware eine schnelle und doch sehr gute Lösung sein. Insbesondere, wenn es darum geht, Termine einhalten zu müssen.

Die Firma Finkota aus München bietet stets einige Modelle als Lagerware an. Aktuelle Angebote und viele weitere Informationen rund um das Thema „Waldkindergartenwagen“ findet man dort auf der Website www.wichtelwagen.de

Was kostet ein Waldkindergartenwagen?

Eigentlich wird in den Gesprächen zwischen Kunde und Berater diese Frage immer zuerst gestellt, dann aber als letztes beantwortet, weswegen sie auch erst hier am Ende platziert wurde.
Zumeist richtet sich der Preis eines solchen Wagens in erster Linie nach der Grösse und in zweiter Instanz nach Ausstattung und Materialwahl.
Da es verschiedene Anbieter von Waldkindergartenwagen gibt, läßt sich diese Frage an dieser Stelle ohnehin nicht beantworten. In jedem Fall macht es Sinn, sich bei den Herstellern darüber zu informieren und die Angebote zu vergleichen. Damit dies aber überhaupt unter vernünftigen Gesichtspunkten möglich ist, sollte man sich zunächst einen Plan machen, wie der Wagen aussehen soll, wie groß er werden soll und was er „können“ soll. Das macht man am besten in Zusammenarbeit mit einem kompetenten Kundenberater, der mit Ihnen alle Möglichkeiten durchgeht.
Mit den Ergebnissen kann man dann weitere Lieferanten kontaktieren und sich Angebote einholen.

Oftmals trennt sich dann schon die Spreu vom Weizen, weil der eine vielleicht keine Wagen in der gewünschten Breite oder Länge bauen kann, der zweite in diesem Jahr keine Kapazitäten mehr frei hat und der dritte eine völlig andere Bauweise praktiziert, die von Ihren Vorstellungen grundsätzlich abweicht.
Was dann aber noch an vergleichbaren Angeboten auf dem Tisch liegt, ist auch entsprechend belastbar. Das heißt Sie haben zuverlässige Zahlen, die man gegenüberstellen kann, ohne Äpfel mit Birnen vergleichen zu müssen.
Am Ende des Tages entscheidet neben dem Preis, der zweifelsohne ein wichtiger und für viele Kindergärten gar existenzieller Punkt ist, auch ein Gefühl des Vertrauens zu Ihrem Lieferanten und dessen Zuverlässigkeit über die Entscheidung, wer denn nun Ihren individuellen Waldkindergartenwagen für Sie planen und bauen darf.

Eines sei an dieser Stelle aber deutlich erwähnt: geht es um eine kostenabhängige Entscheidung zwischen einem Waldkindergartenwagen und einem neu zu errichtenden, festen Kindergartengebäude, können Sie davon ausgehen, dass es zum Wagen keine Alternative gibt.

Tragen Sie sich also mit dem Gedanken einer Neugründung oder der Erweiterung eines bestehenden Natur- oder Waldkindergartens, denken Sie immer daran: fragen kostet nichts und kann verhindern, dass es am Ende teuer und unbefriedigend wird.
Gute Fachleute sind gerne für Sie da.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR im Presseportal München veröffentlicht.

Supratec GmbH - Finkota
Stefan Frankenberg
Pirolstr. 7
D-81249 München
089-414184343

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Die Firma Finkota ist seit vielen Jahren als Lieferant der berühmten Camping-Fässer als Vermietobjekte für Campingplätze bekannt. Seit Mitte 2017 wurde das Portfolio erheblich erweitert.
Unter Anderem werden seither sehr erfolgreich Wagen für den Betrieb in Wald- und Naturkindergärten entwickelt und produziert.

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